Welche Berufsausbildung
passt zu meinen Potenzialen?

Das mit der schulischen und beruflichen Ausbildung erworbene Wissen ist die Basis für i.d.R. mehrere unterschiedliche Berufstätigkeiten. Die Chancen auf beruflichen Erfolg erwachsen nicht allein aus dem erlernten Wissen, sondern aus der erfolgreichen Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, deren soziale und mentale Anforderungen möglichst gut zu den eigenen Potenzialen des persönlichen Verhaltens passen. Wir können die oft falsch gestellte aber naheliegende Frage nach dem richtigen Beruf und der dazu erforderlichen Berufsausbildung erst zielführend beantworten, wenn wir möglichst verlässlich wissen, welche Art der beruflichen Tätigkeiten zu den eigenen veranlagungsbedingten Talenten passen.

Arbeitsagenturen und die von diesen im Rahmen der Berufsorientierung begleiteten Schulen bieten Maßnahmen an, die junge Menschen gegen Ende ihrer schulischen Ausbildung durch Angebote von Praktikas und Testverfahren unterstützen sollen, einen sie interessierenden Beruf zu finden. Wir empfehlen jungen Menschen, ihre Berufsausbildung nicht zuerst an ihren intellektuellen Kompetenzen und fachlichen Interessen zu orientieren, solange sie sich nicht sicher sind, welche beruflichen Tätigkeiten zu ihren veranlagungsbedingten emotionalen, mentalen und sozialen Wesenseigenschaften ihres Verhaltens optimal passen.

Der erste Schritt zur Entscheidung für eine konkrete Berufsausbildung sollte daher sein, die individuell potentiellen Eigenschaften und Fähigkeiten (Talente) nicht nur zu vermuten, sondern anhand eines geeigneten persönlichen Potentialprofils möglichst objektiv zu prüfen.

Anregungen

zur Vorbereitung auf die Berufsausbildung.

Anregung zur Bestimmung der Potenziale des eigenen Verhaltens

Wie gut kennen wir uns wirklich?

Erfahrungsgemäß werden von Eltern und Lehrern zu oft die Fähigkeiten und Verhaltenseigenschaften vorrangig vom bisher weitgehend subjektiv beurteilten Lernergebnis und von der sozialen Wirkung eines Schulkindes abgeleitet. Das wäre eine höchst riskante Verkürzung der Beurteilungskriterien. Es blieben dabei die wesentlichen Wirkungen der Motive der Willensbildung und der Disposition des mentalen und sozialen Verhaltens, welche u.a. die zu erwartende Lerndisposition und die Ausrichtung der bevorzugten Art des Denkens und Handelns beinhaltet, unbeachtet.

Zur Objektivierung dieser Einschätzungen empfehlen wir die Auswertung eines auf tatsächlichen Fakten beruhenden PHT-Potenzialprofils. Die dort dargestellten Ergebnisse einer computergestützten Potenzialanalyse bieten eine relativ einfache, kurzfristig realisierbare und hinreichende Möglichkeit, die eigenen Potenziale, d.h. die Motive und die Art des eigenen Verhaltens sowie die veranlagungsbedingte Ausprägung beruflich relevanter Fähigkeiten (Stärken und Schwächen) - ohne die Nebenwirkungen subjektiver Selbst- oder Fremdeinschätzungen - bestimmen zu können.

Das PHT-Potenzialprofil zeigt, welche Komponenten unseres Verhaltens wir uns getrennt bewusst machen sollten, um dann aus deren Zusammenwirken auf die individuelle Ausprägung unserer eigenen, beruflich relevanten Fähigkeiten schließen zu können.

Weitere Rückfragen können Sie uns gerne auch hier per Email stellen.

Hinweise auf Lernverhalten und bevorzugtem Umgang mit Wissen

Aus der persönlichen Einschätzung des Intelligenzquotienten (IQ) kann zunächst nur auf die Lernfähigkeit, aber nicht notwendiger Weise auch auf das veranlagungsbedingte Lernverhalten geschlosen werden. Die Art des Lernverhaltens lässt sich aus der Disposition der mentalen Wahrnehmung von Wissen und aus der unterschiedlichen Art der bevorzugten Anwendung von erworbenem Wissens erkennen.

Im Berufsleben werden wir immer wieder gefordert, unser fachliches und methodisches Wissen zu ergänzen. Wie gut uns das gelingt hängt nicht zuletzt von unserem veranlagungsbedingten Lernverhalten ab. So ist z.B. unsere potenzielle Lernbereitschaft (Konzentrationsfähigkeit) am größten, wenn wir angebotenes Wissen möglichst rational-realistisch und differenzierend WAHRNEHMEN.

Ist unser DENKEN zielbewusst-analytisch ausgerichtet, sind wir an einem eher theoretischen Umgang mit Wissen interessiert. Ist unser DENKEN zielbewusst-praktisch ausgerichtet, ziehen wir einen eher praktischen Umgang mit Wissen vor. Wollen wir unser Wissen in den Dienst von Menschen stellen, würde das eher von einem vorrangig philantropischen Denken unterstützt. Ist unser Denken z.B. schöpferisch WIR-orientiert, sind wir i.d.R. daran interessiert, unser Wissen weiterzugeben. 

Auch das Lernverhalten gibt einen Hinweis zur Optimierung der Wahl der beruflichen Tätigkeit, und zwar unabhängig vom Fachgebiet.