Welche schulische Ausbildung passt
zu meinem Wesen und
zu meinen Talenten?

Welche Schulausbildung und berufliche Orientierung passt
zum Wesen meines persönlichen Verhaltens
und zu meinen individuell ausgeprägten Fähigkeiten?

Spätestens ab dem dritten Grundschuljahr stellt sich für Eltern und Lehrer die Frage, welche fortführende Schulausbilding ist am besten geeignet, um die persönlichen Talente, Fähigkeiten und Fertigkeiten des jeweiligen Kindes unter Berücksichtigung seines bevorzugten sozialen und mentalen Verhaltens sowie seiner veranlagten Lernbereitschaft optimal entfalten zu können.

Unter dem allgemeinen Begriff der Berufsorientierung werden im schulischen Bildungsplan vorrangig hilfreiche Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Berufswahl - wie z.B.Test- und Praktika-Angebote - verstanden. Schulen sind neben ihrem Lehrauftrag aktv bemüht, Schülern und Schülerinnen eine Plattform zur beruflichen Orientierung zu bieten. Berufsorientierung beinhaltet aber mehr als Lehrer/innen im täglichen, alle Schüler/innen gleichzeitig betreffenden Schulbetrieb für die individuelle Begleitung einzelner Schüler/innen bei bestem Wilen leisten können.

Während die schulische Ausbildung vorrangig dem Erwerb fachlicher Kernkompetenzen dient, sind vor allem die Eltern gefordert, die Entfaltung der individuellen Potentiale der Veranlagung und des damit verbundenen Selbstverständnisses ihrer Kinder aktiv zu begleiten. Die Eltern bemühen sich, für ihre Kinder hilfreiche Rahmenbedingungen zu gestalten, die geeignet sind, deren individuelle Talente, Fähigkeiten und Fertigkeiten nach dem Grundsatz "fordern ohne zu überfordern" zu entfalten.

Berufsorientierung beginnt bereits in der Gundschule mit der gewissenhaften Wahl der individuell optimal geeigneten weiterführenden Schulausbildung als erste Weichenstellung zur persönlichen Lebensplanung des Kindes.

Die Planung der Schulausbildung erfordert z.B. eine frühzeitige und möglichst objektive Kenntnis der veranlagungsbedingten sozialen und mentalen Verhaltenseigenschaften der Schüler/innen. Eine derart bewusste Orientierung an den persönlichen Talenten des Kindes kann schulisch experimentelle Umwege vermeiden, sowohl in der Ausbildung als auch bei der Wahl erster Praktika und der späteren Berufsausbildung.

Anregungen zur Erkennung und Betrachtung des persönlichen Verhaltens unserer Schüler/innen

Wie kann man die Verhaltenspotenziale eines Schulkindes erkennen?

Erfahrungsgemäß werden von Eltern, Lehrern und Freunden die Verhaltenseigenschaften eines Kindes vorrangig von ihrer jeweils persönlichen Wahrnehmung bisher erkennbarer Verhaltensmerkmale abgeleitet. Eine auf diesem Weg vorausgesehene soziale und mentale Verhaltensdisposition eines Kindes und dessen Planung der schulischen Ausbildung ist erfahrungsgemäß in den wenigsten Fällen nicht hinreichend belastbar.

Zur Optimierung dieser persönlichen Einschätzungen empfehlen wir, die Ergebnisse unserer auf objektiven Fakten beruhenden Potenzialanalyse zu berücksichtigen. Die dort dargestellten Ergebnisse bieten eine sinnvolle Möglichkeit, die individuelle Disposition der zu unterscheidenden Verhaltenspotenziale und die daraus ableitbaren individuellen, beruflich relevanten Talente optimal zu bestimmen. 

Die so bestimmten Verhaltenspotenziale beschreiben sowohl die für die Planung der optimalen Schulausbildung wichtige persönliche Wesensstruktur der Verhaltensmerkmale als auch die zu erwartenden Stärken und Schwächen beruflich relevanter Grundfähigkeiten des Kindes. Gleichzeitig ergeben sich aus diesem Profil wertvolle Anregungen für eine individuell optimale Auswahl der im Laufe der Schulausbildung angebotenen beruflichen Praktika und der damit verbundenen beruflich individuell geeigneten Art von TÄTIGKEITEN.

Woraus kann man z.B. das potentielle Lernverhalten ableiten ?

Aus der verbreitet üblichen Bestimmung oder Einschätzung des Intelligenzquotienten (IQ) kann zunächst nur auf die physisch bedingte Lernfähigkeit aber nicht notwendiger Weise auch auf das psychisch veranlagungsbedingte Lernverhalten geschlossen werden.

Die Art des Lernverhaltens lässt sich sowohl aus der Wesensdisposition der mentalen Wahrnehmung von bevorzugt theoretischem, praktischem oder erfahrenem Wissen als auch aus der ebenso unterschiedlich bevorzugten Art eines rationalen (verstandesbetonten), realen (sachbetonten) oder sensualen (gefühlsbetonten) Denkens ableiten.

Aus dem oben abgebildeten Beispiel ergibt sich, dass die betroffene Person über eine rational-differenzierende realistische Wahrnehmung und damit über ein potentiell sehr gutes Lernverhalten verfügt. Die sensual-initiative schöpferische Disposition ihres Denkens zeigt wiederum, dass diese Person erlerntes Wissen lieber an andere weitergeben möchte als es z.B. rational-analytisch zu verwerten. D.h. diese Person wäre trotz ihres sehr guten Lernverhaltens z.B. eher für einen rational-sozialen Lehr- oder Journalistenberuf als z.B. für einen rational-analytisch ausgerichteten Ingenieur-Beruf geeignet.

Wenn Sie möchten, finden Sie hierzu weitere Informationen auf den Seiten über die Struktur  und die Inhalte der PHT-Potenzialprofile und deren Auswertung.